In diesem Artikel beschreibe ich aus meiner Sicht den Einfluss von Angst und gebe dir 3 Tipps gegen deine Angst.

Angst . . . ein aktuelles Thema. Und ein immer wieder in Facetten auftauchendes und uns sehr beeinflussendes Gefühl!

Angst vor Krankheit; vor Verlust; vor Situationen, Begegnungen, Prüfungen; vor Veränderung, Nähe, Verantwortung; vor Einsamkeit; Streit; Armut; vor Bestrafung, Liebesentzug, Wertlosigkeit; vor dem nicht wahrgenommen, gesehen und gehört werden: etc.

Was ist diese Angst?

Grundsätzlich auch etwas Sinnvolles, eine lebenswichtige Funktion. Sie schützt uns. Deshalb kann man sie nie vollkommen unterdrücken.

Und sie kann uns motivieren.

Wenn unser System Angst signalisiert, ist es unterbewusst die Angst, das Leben zu verlieren. Und das ist unsere Urangst: Die Angst nicht zu überleben. Und wenn dann unser Überlebensinstinkt anspringt, sind wir im Kampf oder Fluchtmodus.

Angst ist irrational und lässt sich mit dem Verstand nicht erklären.

Es ist die Angst vor etwas, was nicht da ist.
Sie begründet sich auf der Vorstellung, dass etwas passieren könnte, genährt von einer diffusen Erinnerung aus der Vergangenheit. Und da das „Etwas“ nicht greifbar ist, bzw. wir in diesem Moment auf keine Erfahrungswerte für diese „drohende“ Situation zurückgreifen können, macht sie uns Angst.

Sie entsteht primär im Kopf und lähmt uns. Da das, wovor wir Angst haben, in der Zukunft ist, gibt es aktuell keine Möglichkeit zu handeln. Und selbst wenn wir Erfahrungen in einer ähnlichen Angst-Situation gesammelt haben, wissen wir nicht, ob die zukünftige Situation die Gleiche sein wird.

Es macht keinen Sinn, in diese Angst Energie zu investieren. Man kann das „Worst-Case -Szenario“, das was schlimmstenfalls passieren könnte, durchdenken. Dann sollte man es dabei belassen.

Wenn wir zu viel mit dem Denken beschäftigt sind, schwächt das unser gesamtes System, somit unser Immunsystem, was in Bezug auf Angst vor Krankheit kontraproduktiv ist.

Und wenn an die Zukunft denkst, bindest du deine Energie in der Zukunft.

Dein Leben findet im „Hier und Jetzt“ statt, heute, in diesem Moment!

Und um den geht es, denn wir wissen nie, was im nächsten Moment sein wird, egal wie gut wir planen!

Im Angstmodus ist alle Energie im oberen Brustkorbbereich und im Kopf gebunden. Versuch einmal nachzumachen, dass du erschrickst. Du wirst merken, dass du die Luft mit der Einatmung nach oben ziehst und die Luft/Spannung dortbleibt, du die Luft anhältst und das Gefühl hast, dass es nach unten keine Verbindung/Entspannung gibt. Dadurch baut sich Druck auf, Herz und Lunge müssen gegen den Druck arbeiten und das macht zusätzliche Angst.


Und es gibt keine Verbindung mehr zur Grundenergie, die unten im Beckenbereich sitzt. Alle Energie wird in den Denkbereich geleitet und der arbeitet und arbeitet und arbeitet. Wenn wir keinen Zugriff mehr auf unsere Grundenergie haben, sind wir handlungsunfähig. Das erschöpft uns auf Dauer. Und das macht uns noch mehr Angst.

Deshalb ist es wichtig, die Verbindung zur Grundenergie wieder her zu stellen!

3 TIPPS gegen deine Angst

Folgende 3 Tipps gegen deine Angst aus meiner Arbeit z.B. der Psychokinesiologie können dir helfen, dich mit der Gegenwart zu verbinden und deinen Fokus auf deine Fähigkeiten zu lenken.

TIPP 1:

Streiche mit deinen Händen abwechselnd von deiner Brustbeinspitze mehrfach herunter bis zum Schambein. Zum Schluss lässt du deine Hände zwischen dem Nabel und dem Schambein liegen und lenkst deine Atmung dorthin. Der untere Bauch hebt sich beim Einatmen und senkt sich beim Ausatmen. Du wirst merken, dass du wieder mehr in deine Mitte, deine Kraft und Energie kommst. Und nur so bist du handlungsfähig.

TIPP 2:

Eine Handlung könnte sein, dass du deine Gedanken darauf lenkst, was du in deinem Leben schon für angstmachende Situationen geschafft und überlebt hast. Am besten schreibst du dir das auf. Alles, auch wenn es dir noch so unwichtig vorkommt. So verbindest du dich mit deinen positiven Erfahrungen und deinen Kompetenzen.

TIPP 3:

Lenke deine Gedanken auf etwas, was dir guttut. Was du in diesem Moment für dich tun kannst. Was dir Freude bereitet. Was dich wohlfühlen lasst. Was auch immer es sein kann. Kuscheln mit einer Decke und einem Buch/Kakao/Wein auf dem Sofa, Badewanne, Spazieren gehen, kreativ sein, Sport machen . . . individuell für dich.
Genieße den Moment, den kann dir keiner mehr nehmen, egal was kommt!

Diese 3 Tipps gegen deine Angst sind  geeignet, dir im aktuellen Moment aus der Situation zu helfen.

Manchmal reichen diese Tipps auf Dauer nicht, um deine Angstmuster nachhaltig zu lösen.

Gerne bin ich mit meinem gesamten Ideenreich für dich da, um mit dir an diesem Thema zu arbeiten!

Unsere alten Muster und Erfahrungen sind im Unterbewusstsein und unserem Körper abgespeichert. Da kommen wir alleine nicht gut dran.

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