Kirsten Kamm: „Die Seele ist eine Künstlerin!“

Als Kind saß ich gerne zwischen meinen Bastelmaterialien, war glücklich und zufrieden. Heute, als Erwachsene, ist das noch genauso.

Kirsten-Kamm-bastelt

„Kirsten Kamm, du bist immer so kreativ.“

Dieser Satz, den andere über mich sagen, stimmt. Erst beim näheren Betrachten lernte ich, dass ich mit meinem kreativen Tun meiner Seele intuitiv eine Perspektive des Ausdrucks gebe.

Und mir wurde bewusst, welches wundervolle Selbsthilfetool ich damit schon mein Leben lang an der Hand habe!

Diese so bereichernde und wertvolle Erkenntnis wandelte mich und meine Arbeit sehr.

Kind sein: Wie funktioniert die Welt?

Als Kind malte und bastelte ich viel mit meiner Mutter, einer Kindergärtnerin. Das war super, weil ich die Scheu davor verlor und verschiedene Materialien und Herangehensweisen kennenlernte. Es gab aber zu erfüllende Vorgaben beim Tun und ich fühlte meinen Anspruch, dass es schön werden muss.

Mein Wahrnehmen und Empfinden waren stark und für meine Umwelt meistens nicht nachvollziehbar. Das Gefühl, nicht dazuzugehören, anders zu sein, zu empfindlich zu sein und mir alles nur einzubilden, begleitete mich.

Ich war die, die viel nachdenkt, überdenkt, durchdenkt. Ein Zwiespalt zwischen meinem Denken, Fühlen und Handeln. Letzteres war stark geprägt von dem Wunsch, dazu-zugehören, gesehen und geliebt zu werden.

Sehr schöne inspirierende Erinnerungen verbinde ich mit meinem Opi. Wir malten und musizierten. Er strahlte eine große Herzenswärme und Ruhe aus.

 

Opi-und-ich
Opi-musizieren

Meine stille Rebellion

In meiner Jugend war ich war in vielen Cliquen und Klassensprecherin, machte Sport, habe Babygesittet und im Altenheim gearbeitet. Integriert im sozialen Gefüge.

Und ich war weiter kreativ. Das war mein Rückzug von der Anstrengung der alltäglichen Herausforderung sozial kompatibel zu sein und mich anzupassen. Die Erwartungen der Eltern als die Älteste / Große und meiner Außenwelt zu erfüllen. Und meiner Anforderung an mich selbst, alles alleine zu schaffen!

In dieser Zeit entwickelte ich eine Essstörung (Bulimie). Da diese Form der Essstörung Mitte der 70ger noch wenig bekannt war, dachte ich eine lange Zeit, dass ich nicht normal sei. Wieder ein großer Zwiespalt, denn genau das wollte ich damals sein: normal.

Mich interessierte die Medizin und besonders die Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Seele.

Als ich dann das erste Mal in einer Fachzeitschrift der Psychologie von Bulimie las, war ich erleichtert. Ich war doch normal! Geändert hat es nichts, denn nach wie vor zeigte ich mich nicht damit. Und irgendwie konnte ich es so gut verbergen, dass es keiner bemerkte. Auch eine Form von Einfallsreichtum.

Trotzdem schaffte ich mein Abitur. Erst vor einigen Jahren realisierte ich, was ich da geleistet habe.

Rückblickend weiß ich: Nur dadurch, dass ich in dieser Zeit strickte, gestaltete und bastelte, habe ich meine Schulzeit überstanden.

Eigenständig – Selbstständig sein!

 

Erster Schritt: Physiotherapie

Mit der Physiotherapie wählte ich einen bodenständigen Beruf und bin von Darmstadt nach Berlin gezogen. Ich habe sehr schnell gespürt, dass es mehr geben muss, um den Menschen wieder heil werden zu lassen, als die reine technische Physiotherapie. Deshalb war ich in meiner Arbeit unzufrieden und unerfüllt. Mein Interesse an der Verbindung zwischen den körperlichen Symptomen und dem Menschen wurde immer größer.

Ich bildete mich weiter und mit meiner zunehmenden Klarheit darüber, dass es diese Zusammenhänge gibt, gestaltete ich meinen Weg in der Physiotherapie ganzheitlich zu arbeiten individuell. Ich ließ meine erworbenen Kenntnisse über die Beziehung zwischen Körper, Geist und Seele mit Worten in mein Behandeln einfließen. Die zufriedenen Rückmeldungen meiner Patienten bestärkten mich in meinem Tun.

Um meine Bulimie endgültig loszuwerden, war ich immer noch auf der Suche. Ich hatte es mal besser und mal schlechter im Griff, aber das zog mir viel Energie.

Mutter sein: Das größte Wunder meines Lebens!

Mit Ende 20/Anfang 30 bekam ich zwei wundervolle, mich bereichernde Kinder und war aus vollstem Herzen primär Mutter!

Meine-Kinder-und-ich

Eine Zeit lang lebte ich meinen Ideenreichtum an und mit meinen Kindern.

Wobei ich abends eigene Projekte entwickelte und verfolgte. Es war in dieser Zeit schwieriger mit dem freien Tun. Durch mein vor allem Mutter-Dasein hatte ich das Gefühl, dass ich nicht mehr für mich basteln durfte, sondern etwas Sinnvolles machen (Haushalt etc.) oder die „Bastelei“ verkaufen müsste.

Da kam das Gefühl „ich muss“ ins Spiel, der Druck stieg und irgendwann verebbte mein persönliches kreatives Tun. Ich fühlte mich blockiert.

In der Physioarbeit nahm ich klarer wahr, dass der Mensch viel mehr als seine Diagnose mitbringt. Durch mein Zuhören und Nachfragen war mir schnell klar wo Kausalitäten sind und ich konnte die Dinge/Themen auf den Punkt bringen.

Dieses wollte ich mehr und mehr nutzen, um sinnvoll zu arbeiten.

Psychokinesiologie: Endlich ein passendes Werkzeug!

Ich war offen für alles und begegnete der Psychokinesiologie welche für mich mit dem Kinesiologischen Muskeltest das Tool bot, nach welchem ich jahrelang suchte.

Kinesiologischer-Muskeltest

Endlich konnte ich das, was ich wahrnahm, anwenden und die Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Seele verifizieren.

Und ich heilte während meiner Ausbildung zur Psychokinesiologin mit dieser sanften Methode meine Bulimie.

Ich fühlte mich so viel leichter und befreiter in meinem Leben!

Und so wandelte sich meine Arbeit und ich bot diese wundervolle Möglichkeit Blockaden im System zu lösen ab diesem Zeitpunkt meinen Klienten an. Dabei erlebte ich viele berührende Momente, wenn sich meine Klienten aus ihren blockierenden Zuständen befreiten.

Mit meinem Einfallsreichtum gestaltete ich Workshops und Seminare zu verschiedenen Themen.

Bewegung gehört zu meinem Leben

Meine Arbeit wandelte sich und von der Physiotherapie blieb das Leiten von präventiven Rückengruppen und Faszientraining übrig.

Mir macht es Freude, den Menschen zu vermitteln, dass regelmäßiges körperliches Bewegen für die Gesundheit des gesamten Systems wichtig ist. Es hält den Körper und den Geist beweglich.

Körperliche Flexibilität und ein flexibles Innenleben gehören für mich zusammen.

Motivieren und stärken kann ich, weil das Bewegen für mich sehr wichtig ist, denn es ist eine Verbindung zur Erde.

Sich bewegen ist für mich ein Ventil, meine Gedanken fließen und mir kommen viele Ideen. Am liebsten bin ich früh morgens im Wald. Im Sommer schwimme ich gerne im See und wenn möglich im Meer. Im Alltag nutze ich das Fahrrad.

Nordic-Walking

Ich spürte, dass sich meine Kreativität in der Auswahl der Methoden und Tools in meiner Arbeit mit den Menschen ausdrücken wollte. Dieses zunehmend intuitive Vorgehen im Begleiten meiner Klienten macht mein Tun einzigartig!

Die Geburtsstunde meiner „plastische Seelen-Collagen-Methode“

Ein weiterer Wandel geschah als meine jüngere Schwester starb und ich nicht wusste, wie ich diesen immens großen Verlust verarbeiten kann.

Mir fehlten die Worte.

Ich spürte, dass ich etwas für mich tun wollte, um weiterzuleben.

Zum Glück erinnerte ich mich meiner Schöpferkraft. Diese hat mich durch herausfordernde Zeiten gerettet.

Ich verordnete mir Bastelzeit, indem ich mich 2 Wochen lang jede freie Minute mit einem zu Beginn leeren Keilrahmen (ein mit Leinwand bespannte Holzrahmen) beschäftigte. Nach und nach füllte sich dieser mit Bildern, Gegenständen, Gedichten, Worten und vielem mehr.

Ich setze das um, was mir in den Sinn kam. Mein dunkles, tief trauriges, blockiertes, hilfloses Gefühl, welches der Anlass für dieses Tun war, wandelte sich. Alles wurde wieder heller und lebendiger.

Dieses Tun war wohltuend und heilend.

Erste-Seelen-Collagen

Eine Methode, die mir entsprach:

Es entsteht etwas Neues, bei dem es keine bestimmten Regeln gibt und was richtig oder falsch gemacht werden kann: Komplett freies Gestalten – Frei von allem!

Ein sanfter Weg sich Ausdruck zu verleihen, auch wenn Worte fehlen oder genug geredet ist.

Durch dieses Erleben wandte ich dieses Werkzeug in der folgenden Zeit in schwierigen und unklaren Situationen für mich an.

Im Ergebnis beruhigend, klärend, stärkend, wohltuend und nachhaltig wirksam.

Ich erkannte, wie wirksam diese Methode ist und bot sie meinen Klienten an. Um diese zutiefst zufriedenstellende Option, sich ohne Worte auszudrücken, allen Menschen zugänglich machen. Hier erlebte ich weitere berührende tiefe Momente der Erleichterung.

 

Daraus ist meine eigene, von mir erfundene Methode der plastischen Seelen-Collagen entstanden!

Intuitives Malen gesellt sich dazu

Geöffnet für diese Schöpferkraft und verbunden mit meiner hohen Sensibilität kam das Intuitives Malen als eine weitere wundervolle und hilfreiche Methode des Ausdrucks dazu.

Intuitves-Malen-Encaustic

Ohne Umwege

Ich spürte, dass mein Bedürfnis größer wurde, keine Umwege mehr zu machen und fokussiert zu Lösungen zu kommen. In meinem Leben und im Begleiten meiner Klienten.

Ich will Menschen in ein gelöstes Gefühl begleiten. Sie unterstützen, sich aus ihrer Starre, ihrer Gleichgültigkeit und Ohnmacht zu befreien und ins Tun zu kommen.

Ob dieses mit direktem Handeln zu tun hat oder ob es darum geht, der Seele zum Ausdruck zu verhelfen, Auflösungen sichtbar und fühlbar zu machen oder darzustellen.

Hilfreich ist, dass ich gut mit Worten umgehen kann und Sachverhalte, Erkenntnisse schnell auf den Punkt bringe und Alternativen sehe.

Ich finde intuitiv die individuelle Option heraus.

Schritt für Schritt und sanft.

 

Ich hatte zunehmend das Bedürfnis, meine sanfte und zarte Seite zum Vorschein kommen zu lassen. Das hat mir eine Zeit lang Angst gemacht. Da kam mir meine Lebenserfahrung zugute und zu reflektieren, was ich alles geschafft hatte in meinem Leben. Meine Lebensweisheit und mein Wissen darum, wie „Leben geht“.

Die harte Schale bricht auf . . .!

 

Die Kämpferin und Macherin

Ich weiß, dass ich eine Kämpferin und Macherin bin:

„Wenn du es nicht schaffst, wer dann!“ ist ein Satz, den ich häufig höre.

Dieses ist eine große Stärke, die mir in meinem Leben dienlich ist. Mir wurde in den letzten Jahren bewusst, dass ich nicht mehr in diesem Kampfmodus in meiner Welt leben will.

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Ich schaue seit langem keine Nachrichten, meide aggressive Menschen und Diskussionen. Es fühlt sich ungut an und zieht mir meine Energie. Nebengeräusche stelle ich so gut es geht ab.

Ich bin gerne mit bereichernden Menschen zusammen und mit mir alleine. Das brauche ich. In Ruhe sein. Mich in Ruhe lassen.

Ich spüre, wie ich von Menschen und Dingen Abstand nehme, die mich gefühlt in den Kampfmodus bringen.

Die zarte Seele

„Du bist eine zarte Seele, Kirsten Kamm“, sagte eine Frau auf einem Seminar zu mir. Das hat mich sehr berührt und nachhaltig beschäftigt: Meine eigene Zartheit anzunehmen.

„Ja, ich bin eine zarte Seele!“

Im Kontakt mit meiner zarten Seele liegt meine Kraft und Stärke!

 

All das fließt in mein Tun ein:

Plastische Seelen-Collagen und Intuitives Malen ganz in Ruhe: Fast ohne Worte und unendlich klärend, stärkend und lösend.

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Die Künstlerin

„Ja, ich bin eine Künstlerin!“

Es ist mir in den letzten Jahren zweimal passiert, dass Mentorinnen zu mir sagten: „Du bist eine Künstlerin.“ Ein Teil in mir freute sich und fühlte sich endlich gesehen und der andere sagte: „Brotlose Kunst, damit kannst du kein Geld verdienen“.

Und doch: Ich kann! Seit ich den Mut habe, mich mit meiner Kunst, den plastischen Seelen-Collagen und den intuitiv gemalten Energiebildern zu zeigen.

Und ich bin eine Künstlerin in meinem Leben und in meinem Tun.

Meine Kunst beim Arbeiten

Meine Kunst ist es, Seelenkontakt aufnehmen. Gemeinsam mit dir die Methode zu finden, mit welcher deine Seele das ausdrücken kann, was jetzt für sie wichtig ist. Ohne Umwege.

Meine Kunst ist es, zwischen und hinter deine Worte zu hören, dein Thema auf den Punkt zu bringen, den roten Faden zu halten und für dich deine sanfte und individuelle Lösung zu finden. Um im Leben ruhig zu werden und zutiefst zufrieden zu sein.

Mein Reich ist gefüllt

Mit meinen Materialien, meinen Handwerkszeugen und allen Anteilen, die mich ausmachen.

Die Große, die Kämpferin und Macherin, die Mutter, Psychokinesiologin, Künstlerin, Expertin für Seelen-Collagen und Intuitives Malen, dem Bewegen und der zarten Seele.

 

Hier werden wir gemeinsam deine individuelle Möglichkeit finden deine Seele zu unterstützen, sich auszudrücken. Für dein gelöstes, zufriedenes Leben voller Freude!

Seele-Collage-Ruhe

„Kann es wirklich sein, dass so ein bisschen basteln, malen und kleben hilft?“

 

„Ich, Kirsten Kamm, die Entwicklerin dieser Methode, bin überzeugt davon!“

Porträt-Kirsten-Kamm

→ Hier kannst du erfahren,welche Möglichkeiten du hast, deine Seele darin zu unterstützen sich auszudrücken.